Ernährung bei Arthrose – Natürliche Lebensmittel statt Schmerztabletten!


Wussten Sie das?  Durch den Konsum von den richtigen Lebensmitteln lassen sich Arthrose und damit einhergehende Beschwerden genauso lindern wie manche Schmerzmittel! Und das ganz ohne Nebenwirkungen!
Wir erklären Ihnen hier, wie es funktioniert!

Essen Sie sich schmerzfrei!

In unserem letzten Blogartikel haben wir Ihnen erklärt, wie Sie mit der richtigen Bewegung das Krankheitsbild von Arthrose positiv beeinflussen können.

Heute zeigen wir Ihnen, wie Sie zusätzlich mit einer entzündungssenkenden Ernährung Ihre Schmerzen reduzieren können.

  • Fett – aber das richtige: Es kommt auf die Verteilung der Fettsäuren in Ihrer Ernährung an. Dafür ist es wichtig, den Anteil an Omega-3-Fettsäuren zu erhöhen. Die Balance zwischen Omega-6- zu Omega-3 Fettsäuren ist entscheidend, um Entzündungen abzuschwächen und die Organe zu schützen.
    Omega-3-reiche Lebensmittel sind z.B. Fisch (v.a. Hering & Makrele), sowie Leinöl und Walnussöl. Idealerweise essen Sie 3x pro Woche eine Portion Fisch und kombinieren bei Salatsaucen das wertvolle Leinöl mit Olivenöl. Sie sind kein Fischliebhaber? Fischölkapseln sind eine gute Alternative. Diese finden Sie z.B. HIER
  • Fleischkonsum in Maßen: Bevorzugen Sie Fleisch, das von grasgefütterten Tieren stammt. Fleisch von Masttieren enthält zu viel von der sogenannten Arachidonsäure, die Entzündungen in Ihrem Körper fördert. Auch Wurstwaren sollten Sie besser meiden, da diese stark verarbeitet sind und ebenfalls Entzündungen begünstigen. 1-2x pro Woche können Sie sich aber guten Gewissens ein Stück Fleisch gönnen, idealerweise vom Weiderind aus Ihrer Region.
  • Die richtigen Milchprodukte: Auch hier ist die Wahl des Produkts der Schlüssel zum Erfolg: Setzen Sie auf gesäuerte Milchprodukte wie Joghurt oder Quark und bei Käse auf Rohmilchkäse. Vermeiden Sie fettreduzierte Diätprodukte. Diese sind häufig stark verarbeitet und enthalten nicht mehr die wertvollen Nährstoffe.
  • Vorsicht bei Getreide: Im Gegensatz zu Fetten werden Kohlenhydrate nur als Energiequelle genutzt und nicht weiterverarbeitet. Weizen gilt als Entzündungs-Treiber, da er durch die langjährige Überzüchtung durch uns Menschen kaum noch etwas mit dem Ur-Weizen zu tun hat. Problematisch ist auch der hohe Lektin-Gehalt in Weizen und Roggen, der sich ungünstig auf die Knorpelstrukturen auswirkt. Versuchen Sie deshalb, Ihren Getreide- und Kohlenhydrat-Konsum insgesamt deutlich zu reduzieren und setzen Sie lieber auf Sauerteigbrot auf Dinkelbasis, Süßkartoffeln, oder Buchweizen.
    Seien Sie nicht zu streng mit sich, wenn Sie es seither gewohnt waren, abends zu verspern! Fangen Sie langsam an, an 2-3 Abenden pro Woche weniger Kohlenhydrate aufzunehmen und reduzieren schrittweise!
  • Eiweiß: Eiweiß ist unerlässlich für Ihren Muskelaufbau und Muskelerhalt. Es sättigt zudem langanhaltend und ist die Basis für stabile Gelenkstrukturen. Auch beim Kampf gegen überschüssige Kilos ist Eiweiß ein echter Turbo. Achten Sie deshalb immer auf eine ausreichende Eiweißzufuhr.
  • Gemüse Gemüse Gemüse: Dass Gemüse & Obst zu einer ausgewogenen Ernährung gehören, ist kein Geheimnis. Wussten Sie aber, dass Sie durch eine gemüse-lastige Ernährung Ihren Säure-Basen-Haushalt positiv beeinflussen können und somit Gelenkschmerzen reduziert werden können? Zu den säurebildenden Lebensmitteln zählen v.a. tierische Produkte. Die meisten Gemüsesorten wirken basisch, weshalb Sie im Verhältnis immer deutlich mehr Gemüse als Fleisch oder Milchprodukte auf Deinem Teller haben sollten. Dies beugt einer Übersäuerung vor und hilft, Entzündungen zu reduzieren.
  • Gewürze und Gelenknährstoffe: Einige Gewürze wirken ähnlich wie Schmerzmittel und regen gleichzeitig Ihren Stoffwechsel an. Zu den besten Gewürzen bei Arthrose zählen Kurkuma, Ingwer, Zimt, Chili und dunkle Schokolade (ab 70%). 

Genug der Theorie. Hier finden Sie unseren In Shape Physio-Rezepttipp: Winterliche Gewürzschokolade:

Zutaten (für 1 Portion):

  • 200ml Milch (oder Mandelmilch)
  • 2 TL Kakaopulver
  • Ein Stück dunkle Schokolade (min. 70% Kakaoanteil)
  • Je ½ TL Zimt, Kurkuma, Ingwer
  • Je 1 Prise Chiliflocken und Pfeffer
  • 1 TL Honig bei Bedarf

Zubereitung:

  1. Erhitzen Sie die Milch in einem Topf und lassen Sie die Schokolade darin schmelzen
  2. Fügen Sie unter Rühren die restlichen Zutaten hinzu, bis sich alles aufgelöst hat.
  3. Heiß genießen!